Abnahmemessung
Prüfung einer fertiggestellten Strecke gegen die für das Projekt festgelegten Anforderungen.
Was heißt eigentlich OTDR, PoP oder XGS-PON? Hier findest du die Begriffe aus Montage, Tiefbau und Netztechnik – verständlich, ohne unnötige Umwege.

Prüfung einer fertiggestellten Strecke gegen die für das Projekt festgelegten Anforderungen.
Angled Physical Contact. Optischer Steckerschliff mit angeschrägter Kontaktfläche.
Transportanbindung beispielsweise einer Mobilfunk-Basisstation an das weitere Netz.
Temporäre Öffnung des Bodens für Leitungsbau oder Montagearbeiten.
Schutz- und Ordnungsstruktur, in der mehrere Fasern eines Kabels geführt werden.
Präzisionstrenngerät zur Vorbereitung sauberer Faserenden vor dem Spleißen.
Dezibel. Logarithmische Einheit, unter anderem für das Verhältnis optischer Leistungen.
Auf 1 Milliwatt bezogener logarithmischer Pegel, beispielsweise bei der optischen Leistungsmessung.
Schutzrohr oder Rohrsystem zum Einbringen von Kabeln.
Abnahme der optischen Leistung auf einer Übertragungsstrecke oder an einem Bauteil.
Glasfaserkabel, das für das Einbringen in geeignete Rohrsysteme ausgelegt ist.
Leistungsverlust, den eine Verbindung oder Strecke beim Durchgang des Signals verursacht.
Vereinbartes Kennzeichnungssystem für die eindeutige Identifikation einzelner Fasern.
Technische Zuordnung des optischen Weges über Kabel, Muffen, Verteiler und Ports.
Fiber to the Building. Glasfaser bis ins Gebäude.
Fiber to the Curb. Glasfaser endet typischerweise am Straßenverteiler.
Fiber to the Home. Glasfaser bis zur Wohnung oder Nutzungseinheit.
Passendes Fachwissen →Sammelbegriff für verschiedene Glasfaser-Ausbauziele.
Dauerhafte Glasfaserverbindung durch kontrolliertes Verschmelzen der Faserenden.
ITU-T-Empfehlung für Eigenschaften einer verbreiteten Singlemode-Glasfaser.
ITU-T-Empfehlung für Singlemode-Glasfasern mit definierten Eigenschaften zur Biegebeständigkeit.
Verteilpunkt für die Glasfaserverkabelung innerhalb eines Gebäudes.
Glasfaser-Abschlusspunkt, oft am Übergang des Außennetzes zum Gebäude.
Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose in der Wohnung beziehungsweise Nutzungseinheit.
Geoinformationssystem zur georeferenzierten Erfassung und Verwaltung von Netzdaten.
Gigabit Passive Optical Network, ein standardisiertes passives optisches Zugangsverfahren.
Horizontal Directional Drilling. Gesteuertes horizontales Spülbohrverfahren.
Hausübergabepunkt. Betreiberbezogene Bezeichnung eines technischen Netz-Übergangs am Gebäude.
Gebäudeinterne Verkabelung, im FTTH-Ausbau insbesondere die NE4.
Geplant zusätzlich abgelegte Kabellänge für Montage, Reparatur oder spätere Arbeiten.
Kompakter optischer Steckverbinder, der in verschiedenen Ausführungen eingesetzt wird.
Summe zulässiger optischer Verluste zwischen Sender und Empfänger einschließlich Reserve.
Low Smoke Zero Halogen. Bezeichnung für bestimmte halogenarme beziehungsweise halogenfreie Mantelmaterialien.
Lichtwellenleiter, der Daten über optische Signale überträgt.
Mikrorohr zur Führung beziehungsweise Kabeleinbringung, oft in Rohrverbänden.
Schutzgehäuse für Verbindungen und Fasermanagement im Glasfasernetz.
Glasfasertyp, in dem mehrere Lichtmoden geführt werden können.
Netzebene 3. Zugangs- und Verteilnetz bis zum Gebäude.
Passendes Fachwissen →Netzebene 4. Glasfaser-Gebäudeverkabelung bis zum Teilnehmeranschluss.
Passendes Fachwissen →Netzebene 5. Netz innerhalb einer Wohnung oder Nutzungseinheit.
Passendes Fachwissen →Verteilpunkt, an dem Kabel- oder Faserwege aufgeteilt beziehungsweise zugeordnet werden.
Optical Distribution Frame, optisches Faserverteilfeld.
Optical Line Terminal. Netzbetreiberseitiges aktives Gerät eines PON.
Optical Network Terminal. Aktiver optischer Netzabschluss am Teilnehmeranschluss.
Optical Network Unit. Bezeichnung für eine optische Netzeinheit auf Teilnehmerseite.
Optical Time-Domain Reflectometer. Messgerät zur ortsaufgelösten Beurteilung optischer Strecken.
Passendes Fachwissen →Point-to-Point. Direkte Verbindung zwischen zwei Netzpunkten beziehungsweise Anschlüssen.
Feld mit eindeutig zugeordneten Anschlussports zum Verbinden von Leitungen.
Konfektionierte Leitung zur steckbaren Verbindung optischer oder elektrischer Ports.
Kurzes Glasfaserstück mit vorkonfektioniertem Steckverbinder an einem Ende.
Passive Optical Network. Optisches Zugangsnetz mit passiver Verteilinfrastruktur.
Point of Presence. Zentraler Netzstandort oder Präsenzpunkt des Netzbetreibers.
Rückwurf eines Anteils des Lichts, etwa an optischen Grenzflächen.
Zusammenfassung mehrerer Mikrorohre zu einem Verbund.
Optischer Steckverbinder mit größerem Gehäuse als LC, in verschiedenen Ausführungen.
Glasfaser, die im vorgesehenen Betriebsbereich eine grundlegende Lichtmode führt.
Dauerhafte Verbindung zweier Glasfasern, häufig als Fusionsspleiß ausgeführt.
Ablagesystem für geschützte Spleißverbindungen und Fasern.
Dokumentierte Vorgabe, welche Fasern miteinander verbunden werden.
Passives optisches Bauteil zur Aufteilung eines Lichtsignals auf mehrere Wege.
Bereich nach einem OTDR-Ereignis, in dem weitere Ereignisse nicht zuverlässig beurteilt werden können.
Geplanter oder gebauter Leitungsweg durch Gelände, Straßen oder Gebäude.
Ultra Physical Contact. Bestimmte polierte Ausführung einer optischen Steckfläche.
Zusätzliche Faser vor der Messstrecke, um beim OTDR unter anderem den ersten Steckverbinder beurteilen zu können.
Optische Kenngröße des verwendeten Lichts, bei Glasfasermessungen typischerweise in Nanometern angegeben.
Passiver optischer Zugang nach ITU-T G.9807.1 mit nominell 10 Gbit/s symmetrischer Datenrate.
Fachbegriffe werden in der Praxis nicht überall gleich verwendet. Für konkrete Mess- und Abnahmeverfahren gelten die Vorgaben des jeweiligen Projekts.