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Kurz erklärt
Lichtwellenleiter übertragen optische Signale, die für das menschliche Auge unsichtbar sein können. Deshalb niemals direkt in das Ende einer Faser, einen Stecker oder einen aktiven Port schauen. Eine augenscheinlich dunkle Faser ist kein sicherer Nachweis, dass sie abgeschaltet ist.
Wie funktioniert es in der Praxis?
Zusätzlich können beim Absetzen und Schneiden winzige Glasfaserreste entstehen. Sie dürfen nicht lose auf dem Arbeitsplatz liegen oder ungeschützt entsorgt werden. Bei aktiven Netzen sind Freigaben und geeignete Messverfahren erforderlich.
Der Ablauf in vier Schritten
- Vor dem Arbeiten Anlagenstatus und Freigabe prüfen.
- Stecker und Faserenden nicht mit dem Auge kontrollieren.
- Geeignete Inspektionsgeräte und Schutzausrüstung verwenden.
- Faserreste in dafür vorgesehene Behälter geben.
- Arbeitsplatz und Werkzeuge nach Abschluss kontrollieren.
Beispiel aus dem Arbeitsalltag
Nach einer Spleißarbeit finden sich feine Glasstücke auf der Werkbank. Diese können Haut oder Augen verletzen, obwohl die eigentliche optische Verbindung gelungen ist.
Häufiger Fehler oder wichtiger Hinweis
Die persönliche Schutzausrüstung und Sicherheitshinweise ergeben sich aus der konkreten Tätigkeit und Gefährdungsbeurteilung.
Oft gefragt: Ist ausgeschalteter Router gleich spannungsfreie Glasfaser?
Nein. Die Gegenstelle im Netz kann weiterhin optische Signale senden. Vor Arbeiten gelten die vorgesehenen Freigabeverfahren.
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