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Technische Übersicht – anklicken für eine vergrößerte Darstellung. Je nach Netzbetreiber können sich Ausführungen unterscheiden.

Kurz erklärt

GPON ist ein verbreiteter Standard für passive optische Zugangsnetze. XGS-PON ist eine weiterentwickelte Variante mit nominell 10 Gbit/s symmetrischer Datenrate. Beide setzen auf ein optisches Zugangsnetz, das über passive Splitter mehrere Anschlüsse versorgen kann.

Wie funktioniert es in der Praxis?

Die angegebenen technischen Datenraten sind keine automatisch zugesicherten Tarife pro Kunde. Bei einem Ausbau spielen OLT und ONT, Wellenlängenplan, Leistungsbudget, Splitverhältnis und die Betriebsplattform zusammen. Eine Migration kann unter bestimmten Voraussetzungen gemeinsame passive Infrastruktur nutzen, erfordert aber passende aktive Technik.

Der Ablauf in vier Schritten

  • Vor Aktivierung Standard und Kompatibilität der aktiven Komponenten prüfen.
  • Faserbelegung, Splitterstufe und optisches Budget nachvollziehen.
  • Beim Tausch eines ONT auf korrekte Provisionierung achten.
  • Abnahmeergebnisse getrennt von Endkunden-Tarifgeschwindigkeiten bewerten.

Beispiel aus dem Arbeitsalltag

Ein Kunde hat einen neuen XGS-PON-fähigen Router. Wenn der Anschluss auf einem anderen PON-Verfahren betrieben wird, reicht die Hardwarebezeichnung allein nicht zur Aktivierung.

Häufiger Fehler oder wichtiger Hinweis

„10 Gigabit“ im Standard bedeutet nicht, dass jeder Anschluss jederzeit diesen Wert erhält.

Oft gefragt: Sind GPON und XGS-PON identisch?

Nein. Sie verwenden unterschiedliche technische Spezifikationen. Die vorhandene Glasfaser kann dennoch je nach Netzarchitektur weitergenutzt werden.

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Fachliche Erläuterungen können je nach Betreiber, eingesetzter Technik und Projektbedingungen abweichen.